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In dieser Periode finden Sie eine Vielzahl von Stilrichtungen im Möbelbau.
Da ist der Secessionsstil, also der Jugendstil Wiener Prägung gleichzeitig
mit dem bürgerlichen Möbel, welches Anleihen aus allen Teilen der Monarchie
und dort wiederum besonders aus Frankreich und Belgien nimmt.
Zwischen den Entwürfen grosser Architekten, wie Otto Wagner oder Josef
Hoffmann, gab es eine Unzahl anonymer beziehungsweise nicht mehr bestimmt zuordenbarer
Entwürfe, die von den grossen Firmen wie Thonet, Kohn oder Portois & Fix
in Anlehnung an prominente Entwürfe oder eben als Firmenentwürfe auf
Auftrag ausgeführt wurden.
Diese parallele Vielfalt findet sich auch später wieder durch das Bauhaus
gleichzeitig mit dem Art-Deco französisch belgisch amerikanischer (Chicago
Style) Art. Diese Epoche besticht eben durch den Reichtum von Ruhlmann über
Bugatti bis zum Purismus des Bauhauses und später des skandinavischen Designs.
Eine Gemeinsamkeit haben die meisten Möbel dieser Zeit dennoch: Sie sind
noch tischlerisch und in gutem Material gebaut; das heißt, man kann sie
perfekt restaurieren.
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